Positive Zwischenbilanz: Zwei Jahre KVT-Fastening/Bossard Deutschland und BRUMA

„Der Plan ist aufgegangen, was man nicht zuletzt daran sieht, dass u.a. ein internationaler Player im Bereich der E-Mobilität bei individuellen Verbindungselementen auf unsere Expertise im Bereich von Zeichnungsteilen vertraut.“ Vor genau zwei Jahren hat die Bossard Gruppe die BRUMA Schraub- und Drehtechnik GmbH mit Sitz in Velbert übernommen, seitdem ist Florian Beer Geschäftsführer der drei Unternehmen KVT-Fastening Deutschland/Bossard Deutschland und BRUMA – seine erste Zwischenbilanz ist trotz erschwerter Pandemie-Rahmenbedingungen „angesichts der gegenseitigen Ergänzungen und dem Ausbau der Marktposition positiv“.

Als vor zwei Jahren der Unternehmens-Deal über die Bühne ging, war die Entscheidung bzw. das weitere Vorgehen laut Florian Beer schnell gefasst: Am deutschen Stammsitz von KVT-Fastening/Bossard in Illerrieden konzentriert man sich auf das umfassende Produktportfolio in den Bereichen Einpresstechnik, Niettechnik, Funktionselemente, Schrauben und Gewindeeinsätze namhafter Hersteller ergänzt um die passende Verarbeitungstechnik vom einfachen Handsetzgerät bis zu vollautomatischen Systemen („System Sell“). In Velbert wurde unter der Leitung von Jürgen Steiner BRUMA als Kompetenzzentrum (CoC) für Zeichnungsteile etabliert.

Das ergänzende Angebot für den Kunden ist unabhängig vom Produkt und Standort das gleiche: Unterstützung des Kunden unter den Gesichtspunkten Leistungsfähigkeit der Verbindung, Gesamtkosten („Total Cost of Ownership“) und Qualität bei der Lösung der technischen Anforderung („Solutioneering“). Mit den Service-Dienstleistungen Assembly Technology Expert (ATE – Beratungsleistung) und Smart Factory Logistics (SFL – Logistiksysteme) hilft Bossard seinen Kunden wettbewerbsfähiger zu werden.

Florian Beer und Jürgen Steiner
Florian Beer und Jürgen Steiner

„Was benötigen Sie als Kunde wirklich?“

Der Geschäftsführer weiter: „Die Idee dahinter ist zwingend logisch: Wenn es um Spezialschrauben aller Art sowie hochwertige Drehteile und Schraubenverbindungs-Elemente geht, können wir für ihn die Frage „Was brauchst du wirklich?“ in seinem Sinne perfekt beantworten. Er erhält das Verbindungselement entweder aus unserem vorhandenen Produktsortiment oder als Zeichnungsteil – und weiß, dass es für ihn die beste und die kosteneffizienteste Lösung ist“.

Laut Florian Beer nutzen viele bestehende und neue Kunden „diese neue geballte Kompetenz“ – zum Beispiel in der Medizintechnik oder bei der E-Mobilität, wo hohe Ansprüche an Qualität und Zuverlässigkeit, aber auch immer höhere Anforderungen und neue Materialkombinationen die Verbindungstechnologie heraus- und immer neue technische Lösungen erfordern.

Die gemeinsamen Spezialisten von KVT/Bossard und BRUMA unterstützen bei all diesen Fragen zur Befestigungs- und Verbindungstechnik: Von der Analyse der Anforderungen durch die Assembly Technology Expert (ATE)-Services über Optimierungsvorschläge zum Design der Verbindungstechnik („Design to Cost“) bis zur sicheren Verfügbarkeit durch eine automatische Belieferung von B- und C-Teilen über das intelligente Lagerlogistiksystem Smart Factory Logistics (SFL), wenn gewünscht, bis zum Ort der Verarbeitung (Last Mile Management).

„Unser Plan ist aufgegangen“, zieht Florian Beer ein erstes Resümee, das „aber nur der Anfang davon sein kann, die Leistungskraft der Unternehmen noch mehr zu bündeln und uns mit neuen Ideen und Lösungen im Wettbewerb abzusetzen“.

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