Wertvolle Unterstützung: Vier Gesundheits- und Krankenpfleger aus Tunesien

Es ist eine besondere Premiere: erstmals arbeiten vier Gesundheits- und Krankenpfleger aus Tunesien in der Asklepios Klinik im Städtedreieck – bereits nach einer kurzen Einarbeitungszeit sind Mouna M´hadbi, Saifeddine Missaoui, Olfa Msandel und Marua Belkhir „in allen Schichten voll einsatzfähig“, wie Pflegedienstleiter Steffen König berichtet. Dass es so schnell und reibungslos geht, liegt vor allem daran, dass die vier Neuen allesamt „voll anerkannt“ sind, was heißt: Sie besitzen neben einer deutschen Urkunde zur Führung der Berufsbezeichnung auch ein B2-Zertifikat, das ihnen deutsche Kenntnisse auf einem fortgeschrittenen Sprachniveau bestätigt.

Wie fast alle Krankenhäuser in Deutschland kennt auch das Burglengenfelder Krankenhaus den Begriff „Pflegenotstand“ in seiner realen, fordernden Wirklichkeit. Dem Problem aktiv zu begegnen, ist der Weg von Klinik-Geschäftsführerin Kathrin Hofstetter und Pflegedienstleiter Steffen König, die neben Ausbildungsoffensive und der Rekrutierung einheimischer Fachkräfte zusätzlich mit Hilfe von Personalvermittlungsfirmen im Ausland auf der Suche sind – und u.a. in Tunesien fündig wurden.

Die 30 bis 35 Jahre alten Fachkräfte aus Tunesien erhielten bei Ankunft einen Arbeitsvertrag, ihnen allen ist nach eigenen Aussagen der „Wunsch nach Weiterentwicklung“ gemein. Auch deshalb sind sie sehr angetan von einer Klinik, die eine familiäre Atmosphäre mit einem ungewöhnlich breiten Leistungsspektrum verbindet. Und der Empfang in Burglengenfeld war „großartig“, freut sich Saifeddine Missaoui, der nach seinem vorigen Wohnort Tunis auch „die Ruhe“ der Kleinstadt genießt.

Wie Olfa Msandel und Marua Belkhir unterstreicht er die „Teamarbeit“, die man im Burglengenfelder Krankenhaus vorfinde. „Der respektvolle Umgang miteinander, die Freundlichkeit der Kollegen und das Zusammentreffen verschiedener Kulturen“, erzählt auch Mouna M´hadbi von ihren ersten Erfahrungen. Steffen König freut´s, gehört dieses Lob doch vor allem dem bestehenden Pflege-Team das bei der Einarbeitung beste Unterstützung leistet. Neben den genau definierten, strukturierten Abläufen, die Orientierung geben, und der Bedeutung einer wertschätzenden Mitarbeiterführung ist die Asklepios Klinik im Städtedreieck vor allem auch ein Ort, an dem man sich wohlfühlt“.

Und gibt es etwas, das in Burglengenfeld nicht gefällt? „Eindeutig das Wetter“, antwortet darauf Mouna M´hadbi. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt, versprochen.

Der Pflegedienst an der Asklepios Klinik im Städtedreieck

Steffen König verantwortet als Pflegedienstleiter mit den zwei Bereichsleitern Tina Fau und Andreas Pfaller einen Bereich von mehr als 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pflege- und Funktionsdienst. Hierbei dreht er immer wieder an den Stellschrauben in der Organisation, setzt Prioritäten in der Mitarbeiterführung und -weiterbildung und rekrutiert Verstärkung – immer mit dem Ziel, den Pflegedienst am Burglengenfelder Krankenhaus mit Perspektive weiterzuentwickeln

Die Leistungskraft des Pflegedienstes am Burglengenfelder Krankenhauses wird zudem gestärkt durch eine Vielzahl an Zusatzqualifikationen, die von der Praxisanleitung über Wundexperten und diverse Fachpflegekräfte (Notfallmedizin, Anästhesie, Intensiv, Stroke Unit etc.) bis zu Trainern für Basic Life Support reichen.

Bild v.li. Mouna M´hadbi, Tina Fau, Saifeddine Missaoui, Kathrin Hofstetter, Olfa Msandel, Steffen König und Marua Belkhir (Foto: Andreas Petri)

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