Schnell und sicher: Ein neues Notarztauto für das Städtedreieck

Maximal in den vorgeschriebenen zwei Minuten, aber meist deutlich schneller- so lange dauert es vom Zeitpunkt der Alarmierung bis zur Abfahrt des Notarztautos von der Asklepios Klinik im Städtedreieck. Seit 2011 ist der Pkw tagsüber am Burglengenfelder Krankenhaus stationiert, sein Fahrer Stephan Habich ist in dieser Zeit wie die diensthabende Notärztin bzw. der eingeteilte Notarzt immer auf dem Sprung, sofort loszufahren.

Ein Plus an wertvoller Zeit für die Versorgung der Patienten

Abends, in der Nacht, an den Wochenenden und an Feiertagen übergibt Habich, der zugleich Rettungssanitäter ist, das Auto an einen der Haus- und Fachärzte, die eine entsprechende Prüfung für Notfalleinsätze absolviert haben. Rund zehn Ärzte stellen sich für diesen Dienst zur Verfügung, an der Klinik sind es weitere acht Mediziner, die Notfalleinsätze fahren. Begleitet wird ein Notarzt immer von einem Rettungswagen – wenn Notarzt, Rettungsdienst und natürlich auch die Notaufnahme wie in Burglengenfeld Hand in Hand greifen, dann ist dies vor allem auch wertvolle Zeit, die neben der Qualität von Erstversorgung und Behandlung den Patienten zugutekommt.

Beschafft wird das Notarzteinsatzfahrzeug durch die Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). In der dortigen Fachabteilung Produktentwicklung und Qualität (PEQ) wird die zentrale Beschaffung der Rettungsfahrzeuge für alle Standorte in Bayern organisiert. Es ist laut Thomas Diegel „eine Investition in die Sicherheit der Menschen in der Region“. Der Sachbearbeiter Rettungsdienst beim BRK-Kreisverband ist zuständig für die fünf Notarztstandorte Schwandorf, Nabburg, Oberviechtach, Bruck und Burglengenfeld – und es liegt in der Natur der Sache, dass in regelmäßigen Abständen ein neues Notarztauto angeschafft werden muss.

Ein top modernes Auto für Notfalleinsätze

Nach Übernahme des Fahrzeuges und Aufrüstung der Medizintechnik wurde an der Asklepios Klinik Städtedreieck Stephan Habich ein nagelneues Notarztauto übergeben. 190 PS unter der Motorhaube, Permanent-Allrad, eine telematische Navigation und natürlich einen Sonder-Ausbau, der Ambulanz-Mobilität auf neuestem Stand definiert – bei der Vorstellung waren auch Klinik-Geschäftsführer Felix Rauschek und Oberärztin Dr. Veronika Kellner, die gerade Notarzt-Dienst hatte, beeindruckt von der technischen Ausstattung und dem durchdachten Umbau des Pkw. Ganz wichtig: Da der Notarzt im Fall der Fälle alles an seinem vorgegebenen Platz findet, muss er bei Alarmierung nur noch in seine Schutzkleidung schlüpfen.

Rauschek und Diegel nutzten schließlich noch die Gelegenheit, die ausgezeichnete Zusammenarbeit von Klinik, Rettungsdienst und den Notärzten zu unterstreichen. Hier wirken Partner zusammen, von denen sich der eine auf den anderen verlassen kann.

Foto v.li.: Thomas Diegel, Dr. Veronika Kellner, Stephan Habich und Felix Rauschek (Foto: Bernhard Krebs)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.