Pressemeldung: 10 Jahre RAMADAMA!

Wenn die Münchner AccorHotels samt Hauptverwaltung Großputz im Englischen Garten machen, dann bin ich als Fotograf und AccorHotels-Regionalredakteur immer dabei. Die Pressemitteilung zum 10jährigen:

Wenn man alles zusammenzählt, dann waren es in zehn Jahren rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschlandzentrale und den Münchner Hotels* von AccorHotels, die summa summarum etwa 1.800 Stunden damit verbracht haben, Müll und Unrat im Englischen Garten zu sammeln. Sie legten dabei über 2.500 Kilometer zurück und füllten knapp 600 Säcke mit Unrat.

Zum Jubiläums-RAMADAMA in Münchens Naherholungsbebiet Nummer eins griffen wieder mehr als 130 Hotel- und Restaurantfachleute, Köche sowie Fachkräfte aus der Hauptverwaltung zu Greifzange und Müllsack – für Daniela Schade „ein Beitrag zum Umweltschutz und ein Bekenntnis zum Englischen Garten“.

Die Geschäftsführerin der AccorHotels Deutschland GmbH hatte es sich mit ihren Kollegen Volkmar Pfaff und Fabien Valentin nicht nehmen lassen zum RAMADAMA zu erscheinen, das im Rahmen des weltweiten PLANET 21 DAY der AccorHotels Gruppe stattfand. Die aktive Teilnahme der Unternehmensführung und vieler Hoteldirektoren gehört ebenso wie die ständig wachsende Zahl von Mitarbeitern, die eifrig Müll sammelt, seit Beginn an zum Erfolgsrezept des jährlichen Großreinemachens.

Oder, wie es Thomas Köster (Verwaltungsvorstand des Englischen Gartens) einmal mehr unterstrich: „Es ist immer wieder beeindruckend, wie ernst das Unternehmen und alle Teilnehmer das Müllsammeln nehmen.“

Bewusstseinsbildung, die weiter reicht

Auch Daniela Schade nimmt seit vielen Jahren am RAMADAMA teil. Sie wies zum Start der diesjährigen Aktion darauf hin, dass die einzelnen Gruppen immer wieder auch von Parkbesuchern angesprochen werden: „Und indem wir vom RAMADAMA erzählen, schaffen wir bei einigen schon ein gewisses Maß an Bewusstseinsbildung – und tragen vielleicht sogar dazu dabei, dass der eine oder andere seinen Müll nicht einfach wegwirft.“

Zehn Jahre RAMDADAMA seien laut Daniela Schade eine gute Gelegenheit für ein positives Zwischenfazit, noch mehr aber „um nach vorne zu schauen und weiter nachhaltig tätig zu sein“. Selbstverständlich werde man auch in Zukunft zum Großputz erscheinen, daneben sei man aber auch als Pate, Finanzier und Sponsor aktiv. So übernahm man die Patenschaft von mehreren Parkbänken, denen 2017 drei weitere folgten, zudem von fünf Kirschbäumen und einer Linde. Man finanzierte ferner drei Kastanienbäume und einen Fichtenhain – und sponsorte eine Solarmülltonne und mit anderen Unternehmen ein e-Mobil.

Knapp 10 Kilogramm nur Zigarettenkippen

Neben zwei riesigen Geburtstagskuchen mit den beiden Parkteilen als Motive hatten sich die Organisatoren des zehnten RAMADAMA noch eine besondere Aktion einfallen lassen. Daniela Schade: „Es ist vor allem der kleinteilige Müll und hier neben den Kronkorken die Zigarettenkippen, die schwierig zu sammeln sind.“ Deshalb habe man die Teilnehmer eine besonderes Augenmerk auf die Zigarettenstummel zu legen und diese in eigenen Mülltütenm zu sammeln. Man wolle die Menge dieses achtlos hingeworfenen Kleinstmülls verdeutlichen und deshalb wiegen – zum Schluss zeigte die Wage 9.457 Gramm, also knapp 10 Kilogramm an.

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